International vernetzt

Cross Culture Approach

  • Durchführung der Forschung von internationalen Teams, die sich aus der rheingold-Projektleitung, rheingold-Moderatoren sowie Forschern aus den jeweiligen Ländern zusammensetzen.
  • In jedem Land sind rheingold-Mitarbeiter vor Ort, nehmen aktiv an der Forschung teil, stehen in intensivem Austausch mit den lokalen Partnern und gewährleisten eine einheitliche Methode.
  • rheingold übernimmt als lead agency integrative und zugleich Kultur vergleichende Aufgaben.

Die Ergänzung von überregionaler Sicht der rheingold-Projektleitung und lokaler Perspektive der Forscher vor Ort vermeidet ‚blinde Flecken‘ und spürt kulturelle Differenzen bzw. Gemeinsamkeiten auf.

Die Partner beim Cross Culture Approach - lokale Kooperationspartner und bi-nationales Interviewerteam

Wir arbeiten in allen Ländern mit unabhängigen Partnern zusammen. Die qualitative Spezialisierung ist ein zentrales Kriterium unserer ‚Partnerwahl‘.

Durch rheingold ausgebildete Moderatoren und Interviewer, zweisprachig und mit bi-nationalem Hintergrund, fungieren als ‚kulturelle Übersetzer‘ und gewährleisten in besonderer Weise die Kontinuität der rheingold-Methode.

Ein Beispiel für den tiefenpsychologischen Blick in eine andere Kultur:

Die Wahl eines westlichen Reinigungsmittels durch Frauen in Asien kann aufgrund eines symbolischen Mehrwertes erfolgen: die westliche Marke wird zum attraktiven Symbol für eine andere, emanzipiertere Frauenrolle. Die Marke steht für eine Frauenrolle, mit der weniger traditionelle (Haushalts-)Pflichten verbunden sind. Und die dafür mehr Freiraum für einen Beruf und eigene Interessen bietet. Der Reiniger fungiert so aus psychologischer Sicht als Verbündeter, er steht in Küche oder Bad zur eigenen Ermutigung und auch als subtile Demonstration gegenüber dem Ehemann.

Das macht verständlich, warum in diesem Kontext die Werbung mit einer ‚kulturkonformen‘ Frauenrolle auf Enttäuschung stößt.

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