3. rheingold sumeet "Wahrheit im Fluss"
08.02.2017
Die Wahl Donald Trumps markiert eine Zeitenwende, die ungeheure Auswirkungen auf Menschen, Marken und Märkte hat. Die Sehnsucht nach bedenkenloser Entschiedenheit und kollektiver Begeisterung wird die bisherigen Spielregeln der Correctness und des Komplexitätsmanagements umdefinieren. Wie kann man heute Flagge zeigen und begeistern, ohne seine Werte zu verraten?

Als Marktforscher, gedankliche Visionäre und Zukunftsexperten wollen wir mit Ihnen gemeinsam die Wahrheit – in post-faktischen Zeiten – verankern. Sechs spannende Vorträge von namhaften Referenten. Genießen Sie die tolle Atmosphäre an Bord. Diskutieren Sie nach jedem Vortrag mit unseren Experten. Setzen Sie die neuen Erkenntnisse gleich in die Tat um.

Die Referenten:

Stephan Grünewald
Partner rheingold institut, Köln
"Zeitenwende: Post-faktisch oder post-apathisch?“

Das Seelenleben der Verbraucher war immer schon post-faktisch. Wir wurden noch nie von der Wahrheit oder von Fakten geleitet, sondern orientieren uns immer schon an (Leit-)Bildern oder Wirkungen. Die Menschen wollen raus aus der Stilllegung. Sie wollen wieder bewegt und begeistert werden. Sie wollen ihre Wirkkraft und Stärke erleben. Glaubwürdigkeit muss neu definiert werden, um Menschen heute zu bewegen.

Sebastian Buggert
Leiter Medienforschung, Mitglied der Geschäftsführung
"Mediennutzung: Überdruck in der Echokammer"

Medien waren nie nur faktisch, sondern immer schon Selbstbehandlung. Das Internet ist zu einem narzisstischen Selbstbespiegelungsraum, zu einer Echokammer der Gleichgesinnten, geworden. Doch der Druck in den Echokammern steigt. Die Menschen wollen heraustreten und gemeinsam handeln können. Marken vermitteln dafür Haltungen und Leitlinien.

Thomas Koch
Mr. Media

Nicole Hanisch
Mitglied der Geschäftsführung
"Markenerfolg: Trump, Truth or Trust?"

Marken können nur zum Aufbruch motivieren und Loyalität erzielen, wenn sie Vertrauen schaffen. Vertrauen ist die unverzichtbare Basis für den Markenerfolg. Vertrauen entsteht in der Kindheit. Marken müssen daher mütterliche und väterliche Dispositionen übernehmen, um genau dieses Vertrauen zu schaffen.

Judith Barbolini
Senior-Projektleiterin
"Kommunikation: Vom Fähnchen zur Flagge“

Marken fungieren als Leitwölfe. Sie müssen sich markant und gegenständlich im öffentlichen Raum präsentieren und Flagge zeigen. Im zukünftigen Internet der Dinge werden die Fähnchen nicht überleben: Nur wer nicht Taschentuch sondern Tempo ist, wird erfolgreich sein.

Heinz Grüne
Partner rheingold institut, Köln
Zusammenfassung des Tages „fast-faktisch“


Am 11. Mai 2017 in Köln

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