Mediennutzung 2024 - Fokus auf das Wesentliche
Mediennutzung 2024 - Fokus auf das Wesentliche
13.10.2014
Individuelle Kontrolle ist in Zukunft das größte Bedürfnis der Mediennutzer. Die Konsequenz ist eine Konzentration auf das Wesentliche, um Ausmaß, Geschwindigkeit, Vielfalt, Vernetzung und Komplexität der Angebote Herr werden zu können. In letzter Konsequenz kann dieser tiefe Wunsch nach mehr Kontrolle auch zum völligen Medienverzicht führen. Das ist das zentrale Ergebnis der qualitativ-psychologischen Grundlagenstudie „Mediennutzung 2024“, die das Kölner rheingold institut im Auftrag der WDR mediagroup (WDRmg) durchgeführt hat.

Basis der Ergebnisse sind tiefenpsychologische Interviews, die vor allem die Wünsche, aber auch die Hoffnungen, Befürchtungen und Bedürfnisse der Zuschauer, Zuhörer und Nutzer für die Zukunft herausfiltern. Dabei wird deutlich, dass sich die Mediennutzung für die Endverbraucher insgesamt ambivalent darstellt. So ermöglicht das Internet einerseits den inhaltlich und zeitlich fast unbegrenzten Zugriff auf alles. Andererseits führt dies aber auch zu Ängsten wie beispielsweise vor Abhängigkeit und Isolation oder zu Wünschen wie nach Abgrenzung und „echtem“ Leben.

Der Faszination der Möglichkeiten steht also eine Suche nach Lösungen gegenüber, diese individuell nutzbar zu machen. Während sich der Durchschnitt der Nutzer getrieben fühlt von der Dynamik der Medienentwicklungen, verfügen die sog. „Early Adopter“ über eine höhere Kompetenz im Umgang mit den Chancen, die aktuelle Entwicklungen mit sich bringen. Sie entwickeln eher neue Gewohnheiten, die jedoch auch immer mit einer Auswahl und somit in der Folge mit einer Begrenzung der Vielfalt einhergehen.

Lesen Sie hier im Download die komplette Studie.


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