Wer nicht fragt, bleibt dumm !
12.07.2005

Die 6- bis 13-jährigen Kinder in Deutschland verfügen über gut 2,5 Mrd. Euro Taschengeld pro Jahr und bestimmen bei vielen Kaufentscheidungen in der Familie mit. Eine interessante Zielgruppe – doch fundierte Untersuchungen zur Werbewirkung bei Kindern sind rar. Die neue rheingold-Studie „Wer nicht fragt, bleibt dumm! Wahrnehmung und Wirkung von TV- und Onlinewerbung bei Kindern“ will hier eine Forschungslücke schließen.

Die morphologische Untersuchung wurde im Auftrag von IP Deutschland und Super RTL vom Kölner Institut Rheingold durchgeführt und basiert auf einer tiefenpsychologisch qualitativen Befragung von 54 Kindern zwischen 6 und 13 Jahren.

Wie die Studie zeigt, ist Fernsehen heute ein Basismedium im Leben von Kindern und in vielfältiger Weise Bestandteil ihres Alltags. Fernsehen hat keine Zugangsbarrieren, es ist leicht und ohne besondere Vorkenntnisse zu handhaben. Kinder haben zwei grundlegende Motive für die TV-Nutzung: Einerseits lässt Fernsehen sie zur Ruhe kommen. Auf der anderen Seite ermöglicht es ihnen, ihre Energie und ihren Tatendrang auszuleben und etwas über die Welt zu lernen. Auch die TV-Werbung wird von den Kindern überwiegend positiv erlebt und bewertet.

Im Internet suchen Kinder ein lebendiges Gegenüber. Sie lieben die Interaktivität und genießen die Möglichkeiten zum Experimentieren. Online-Werbung für Kinder wirkt dann besonders gut, wenn sie an Bekanntes anknüpft, neue Produkt-Ansichten präsentiert und stimmig zur Erlebniswelt der Website passt.

Die Studie „Wer nicht fragt, bleibt dumm! Wahrnehmung und Wirkung von TV- und Onlinewerbung bei Kindern“ kann gegen eine Schutzgebühr von 25 Euro bei der IP Deutschland, Fax 0221/5886-409, angefordert werden.

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