rheingoldArena verdichtet analog und digital
rheingoldArena verdichtet analog und digital
13.04.2016
Das neue rheingold-Explorations-Verfahren Arena schafft ein Focusgruppen-Szenario, das durch die Live-Verbindung von analoger und digitaler Welt eine Potenzierung von Erkenntnissen generiert.

Das neue rheingold-Explorations-Verfahren "Arena" schafft ein Focusgruppen-Szenario, das durch die Live-Verbindung von analoger und digitaler Welt eine Potenzierung von Erkenntnissen generiert.

Der Ansatz: eine klassische Gruppendiskussion wird von einem Psychologen moderiert und live in ein Online-Sample übertragen. Die Online-Teilnehmer haben die Aufgabe das Gruppengeschehen in der Arena zu kommentieren, d.h. zu ergänzen, zu widersprechen und zu paraphrasieren. Ein zweiter Moderator, der mit in der analogen Gruppe sitzt, verfolgt die Kommentare der Online-Probanden zeitgleich auf einem Monitor. Er sorgt für den Transfer der ergänzenden Themen oder Widerreden der Onliner in die analoge Gruppe. Er gibt den Online-Probanden aber auch konkrete Aufgaben. So entsteht eine kreisförmige analog-digitale Interaktion, die sich ständig inspiriert und präzisiert und so zu einer Potenzierung von Erkenntnissen führt. Denn während in der anlogen Gruppe immer nur ein Proband zu einem Thema sprechen kann, können die Online-Probanden zwei Stunden ununterbrochen ihre Eindrücke und Erlebnisse dokumentieren. Hinter der Scheibe beobachten Forscher und Auftraggeber nicht nur die Gruppe, sondern via Monitor auch die Beiträge der Onliner.

Die Premiere der Arena fand Mitte März im Rahmen einer Studie über den Brand Success Code von Vapiano statt. Im Rahmen der zweistündigen Arena wurden 1600 Kommentare und Beschreibungen der User generiert: ihr Nutzungs-Verhalten, ihre besondere Erfahrungen, Faszinations-Potentiale, Störstellen, wichtige Kennzeichen und Attribute der Marke Vapiano und der customer journey.

Der psychologische Mehrwert des neuen Verfahrens besteht aber nicht nur in diesem phänomenalen Reichtum, sondern auch darin, dass die zugeschalteten Online-Probanden - befreit von Consens- oder Zuhör-Zwängen - ununterbrochen die Implikationen und nicht artikulierten Aspekte der Analog-Gruppe einbringen können. So kommt die Arena systematisch dem Unbewussten 2.0 auf die Spur.



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