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Guten Tag Abonnent,

die digitale Transformation hat die Informationslandschaft grundlegend verändert, Heterogenität und Hybridität bestimmen die Medienbotschaften. Neben klassischen Nachrichtenmedien prägen heute Social-Media-Influencer und nicht-journalistische Quellen zunehmend die öffentliche Meinungsbildung.

Angesichts zahlloser Informationsangebote verschwimmen die Grenzen zwischen klassischem Journalismus, Influencer-Content und anderen Informationsquellen zusehends.

Wie gehen Menschen mit der neuen medialen Komplexität um?

Eine gemeinsame Studie des rheingold Instituts und des Instituts für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ist dem Umgang der Nutzenden mit der neuen Medienvielfalt auf den Grund gegangen. Die Forschungsarbeit wurde jetzt mit dem ersten Platz für den besten kommunikationswissenschaftlichen Zeitschriftenaufsatz 2024 ausgezeichnet.

Das freut uns umso mehr, weil es auch Aufmerksamkeit für ein so wichtiges Thema bedeutet. Das Verständnis der neuen Mechanismen ist entscheidend für die Zukunft demokratischer Diskurse. Nur wenn wir die psychologischen Prozesse der modernen Meinungsbildung verstehen, können wir konstruktive Wege finden, qualitativ hochwertige Informationen auch in der digitalen Informationsflut wirksam zu vermitteln.

Um die praktische Relevanz unserer Forschung zu vertiefen, folgt im Auftrag der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien eine Quantifizierung. Die Ergebnisse, die im Mai 2025 veröffentlicht werden, sollen konkrete Handlungsempfehlungen für Medien, Politik und Bildungseinrichtungen liefern.

Herzliche Grüße,
Ihr rheingold Team
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