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hier eine Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse unserer noch unveröffentlichten Studie: „KI und die Zukunft der Arbeit: Stresstest für Führung und Zusammenarbeit“ . Wenn Sie Interesse an der kompletten Pressemitteilung haben oder ein Interview wünschen, schreiben Sie uns gerne eine Mail.
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SPERRFRIST 30.09.2025 // 11 UHR
KI in der Arbeitswelt: Faszination trifft auf Angst vor Ersetzbarkeit
Neue Studie des rheingold Instituts für die randstad Stiftung: „KI und die Zukunft der Arbeit: Stresstest für Führung und Zusammenarbeit“
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Köln, 30.09. 2025 – Künstliche Intelligenz (KI) in der Arbeitswelt ist für viele Beschäftigte Verheißung und Bedrohung zugleich und deshalb ein psychologischer Stresstest. KI begeistert und weckt zugleich die unbewusste Angst vor Ersetzbarkeit und Kontrollverlust.“ 76 Prozent nutzen sie bereits privat regelmäßig, 78 Prozent sehen neue Chancen für die Arbeitswelt. Doch parallel zur Faszination brodelt es in den Menschen. Arbeitnehmende verdrängen Ängste, durch KI entwertet oder gar ersetzt zu werden.
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Die Studie „KI und die Zukunft der Arbeit: Stresstest für Führung und Zusammenarbeit“ des rheingold Instituts für die randstad Stiftung zeigt: Unternehmen setzen auf technologische KI-Einführung, unterschätzen aber Unsicherheit, Abwehr und Verdrängung. „Wer die psychologische Dimension ignoriert, riskiert Störungen in Teams, Vertrauensverlust und Blockaden im Transformationsprozess“, sagt Johannes Dorn, Geschäftsführer des rheingold Instituts. „Gerade jetzt müssen Unternehmen verstehen, dass es nicht nur um Technologie und Effizienzgewinne, sondern auch um Identität, Selbstwert und die Kultur der Zusammenarbeit geht.“
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Angst vor Ersetzbarkeit im Arbeitskontext
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Künstliche Intelligenz (KI) ist in rasender Geschwindigkeit im Alltag vieler Menschen angekommen. 76 Prozent nutzen sie privat mindestens einmal pro Woche, häufig spielerisch und experimentell – zur Reiseplanung, für Bilder oder sogar als virtuelle Gesprächspartnerin oder Therapeutin. 83 Prozent geben an, dass sie sich von KI eher fasziniert als beängstigt fühlen. Doch im Arbeitskontext zeigt sich ein anderes Bild: Während 78 Prozent neue Chancen für die Arbeitswelt sehen und 72 Prozent sich durch KI unterstützt fühlen, offenbaren die Tiefeninterviews seelischen Stress.
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KI als Beginn einer weitreichenden Disruption
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Die repräsentative quantitative Befragung (n=1.015) und 32 zweistündige rheingold-Tiefeninterviews zeigen: Wir stehen erst am Anfang einer weitreichenden seelischen Disruption. KI verändert nicht nur Arbeitsprozesse, sondern stellt Identität und Selbstwert in Frage. Arbeit ist in unserer Kultur mehr als Erwerbstätigkeit – sie ist Ausdruck der eigenen Handschrift, Kreativität und Kompetenz. Genau hier berührt KI einen Nerv: 34 Prozent stimmen (eher) zu, dass KI ihren Arbeitsstil nachahmen kann. 48 Prozent halten ihre Arbeit für individuell. Insgesamt spüren die Menschen eine wachsende Konkurrenz durch eine Technik, die ihre Fähigkeiten nachahmt oder gar kopiert.
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Verheißung und Realität: Entlastung oder Verdichtung?
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Die Verheißungen der KI sind groß. 59 Prozent bestätigen, dass Aufgaben heute mit KI sehr viel schneller erledigt werden, 41 Prozent erleben sogar, dass ihre Kreativität beflügelt und ihre Möglichkeiten erweitert werden. 46 Prozent sehen ihre Erwartungen erfüllt oder übertroffen, weil KI hilft, schneller und effizienter zu arbeiten.
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Doch diese Verheißungen wecken auch Ängste und Misstrauen, denn die Realität in einigen Unternehmen sieht bereits anders aus. Statt Entlastung erleben Beschäftigte Verdichtung, Effizienzdruck und Beschleunigung. Das Hamsterrad dreht sich schneller, die Welt rast noch stärker mit unbekanntem Ziel. Junge Menschen merken, dass es schwieriger wird einen Job zu finden und dass sie mit Künstlicher Intelligenz in Konkurrenz treten. KI wird damit für die Menschen zum Katalysator eines “Turbokapitalismus”: Ein Versprechen von Freiheit, das in neue Abhängigkeiten oder Effizienzdenken umschlagen kann.
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Die psychologische Dynamik: Faszination, Abwehr, Verdrängung
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Die Studie zeigt, dass die Oberfläche von Neugier und Faszination oft von Abwehr begleitet ist. Zwar geben 54 Prozent an, dass sie der Gedanke, KI könnte ihre Arbeit übernehmen, eher nicht beunruhigt. 55 Prozent sehen auch keine erheblichen Risiken für ihren Job. Doch in den Tiefeninterviews wird deutlich: Diese Gelassenheit ist häufig eine psychologische Abwehrhaltung. Viele beruhigen sich mit der Formel: „Mich wird es schon nicht treffen, andere Jobs sind bedroht, meiner nicht.“
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Die Studie wird in einem digitalen Event vorgestellt, zu dem Sie sich einfach anmelden können:
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Referent:innen: 🎤 Leonie Allofs, Studienleiterin rheingold 🎤 Johannes Dorn, Managing Partner rheingold 🎤 Hanna Daum, Geschäftsführerin randstad Stiftung 🎤 Moderation: Ismene Poulakos, Leiterin Unternehmenskommunikation rheingold
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Bringen Sie gerne eigene Fragen mit.
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