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Menschen in Deutschland sehnen sich nach „Volkes Kümmerer“ und Politiker*innen, die ihre Probleme lösen. Die repräsentative Studie „Wie wir wirklich leben“ des rheingold Instituts im Auftrag von Philip Morris hat Einflussfaktoren und Perspektiven auf politische Repräsentation untersucht. Das sind zentrale Ergebnisse:

  • Konzept des „einfachen Volkes“ gewinnt an Relevanz.
  • Menschen werden ängstlicher und radikaler
  • Das Vertrauen in die gewählten politischen Vertreter*innen schwindet kontinuierlich.
  • Gleichzeitig wachsen die Zunftsängste; die Polarisierung innerhalb der Bevölkerung nimmt zu.
Die aktuell veröffentlichten Ergebnisse zeigen deutlich, dass sich insbesondere die Mittelschicht nicht mehr ausreichend von der Politik vertreten fühlt. Gleichzeitig bilden äußere Faktoren wie der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine, die Nachwirkungen der Corona-Pandemie und der Wohlstandsverlust im Zuge von Inflation und Rezession einen günstigen Nährboden für die zunehmende Radikalisierung politischer Positionen.

Torsten Albig, Geschäftsführer von Philip Morris Deutschland, kommentiert das so: „Die Stimmung in Deutschland kippt, die Gräben zwischen den politischen Lagern werden größer. Aus den Ergebnissen der ”Wie wir wirklich leben”-Studie lässt sich eine klare Veränderung der allgemeinen Stimmung ins Negative ablesen. Das bereitet mir persönlich große Sorge, zumal sich zunehmende Unsicherheiten und Ängste nicht
zuletzt in einer Radikalisierung politischer Positionen ausdrücken. Hier haben Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft eine demokratische Verantwortung, der wir uns gemeinsam stellen müssen."

Ist das schon eine Krise der Demokratie? Befragt nach der generellen Demokratiezufriedenheit und der politischen Stimmung in Deutschland, macht die Verteilung der im Rahmen der Studie erhobenen „Erwartungstypen“ deutlich, dass die Sorge nicht unbegründet ist.
  • Wie auch die aktuelle Stimmungslage in Deutschland zeigt, verzeichnen die „Enttäuschten Radikalen“ Zugewinne von acht Prozentpunkte auf 20 Prozent in der Bevölkerung, gefolgt von den „Überforderten Ängstlichen“, die inzwischen ebenfalls ein Fünftel der Wahlberechtigten ausmachen (2022: 16 Prozent).
  • Demgegenüber verliert das moderate bis progressive Lager deutlich: Der Anteil der „Engagierten Optimisten“ sinkt um sieben Prozentunkte auf 22 Prozent, der der „Zufriedenen Moderaten“ auf 29 Prozent (2022: 33 Prozent).
Zum vierten Mal in Folge hat rheingold die Haltung der Menschen in Deutschland zu Politik und Gesellschaft erforscht.

Mehr Infos und Material zur Studie bekommen Sie hier.


Herzliche Grüße aus Köln,
Ihr rheingold-Team

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