Psychologie into UX

Wie psychologische Wirkmechanismen digitale Nutzererlebnisse  optimieren. UX-Forschung mit dem rheingold Institut

Psychologische UX

UX ganzheitlich verstehen und einsetzen

Die Nutzung digitaler Services geschieht meist zwischendurch, nebenbei, spontan und unbewusst. Oft wissen Nutzer*innen unmittelbar nach der Anwendung kaum noch, welche Wege sie gegangen sind oder wie sie am Ende zum Ziel gekommen sind.

Deshalb ist es für eine hervorragende Conversion so wichtig, eine maximal intuitive Usability anzubieten. 

Das rheingoldUX-Angebot zielt auf eine ganzheitliche Betrachtung von Nutzungserlebnissen und berücksichtigt psychologische Wirkmechanismen, die eine softwaregestützte Optimierung der Interfacegestaltung allein nicht erreichen kann.

Qualitative UX-Tests

Unter Einbeziehung bestehender Grundlagenforschung wird in qualitativen Einzelexplorationen das User-Erlebnis tiefgreifend untersucht – im Kontext von Kategorie, Marke und situativer Nutzungsmotivation.

 

Quantitative UX-Tests

Über quantitative, unmoderierte Online-Tests werden in größeren Stichproben die Zahlen hinter den qualitativen Insights identifiziert und analysiert. Darüber werden Zielgruppendifferenzierungen oder Frequenz- oder Marktpotenziale bestimmt.

UX Sprints

Über kompakte, schnelle UX Forschungsmodule, bei Bedarf auch in mehreren Iterationen, werden Optimierungsprozesse begleitet und in engem Austausch mit den Entwicklern durchgeführt.

UX Workshops

In Workshops werden, aufbauend auf bestehender Grundlagenforschung, Frameworks und inspirative Sprungbretter für die Entwicklung neuer Produkte und Anwendungen abgeleitet.

Psychologie into UX

Best Case: Optimierung von UNICEF Projektseiten

Aufgabenstellung und Zielsetzung

Projektseiten der UNICEF sollten so optimiert werden, dass sie Spendenentscheidungen optimal fördern. 

Forschungsstrategie Schritt 1

In einem zweistufigen Setting wurden zunächst 10 einstündige moderierte Surf-Sessions durchgeführt, in denen Spendeninteressierte während der Nutzung der UNICEF Projektseite „Hilfe für Afrika“ befragt wurden. Die Ergebnisse wurden mit Grundlagenforschung zur allgemeinen Spendenmotivation abgeglichen und darüber die einzelnen Gestaltungselemente der Seite den Spendenmotiven zugeordnet. So konnten Redundanzen identifiziert werden und eine Selektion der wirklich entscheidenden Bausteine bestimmt werden.

Forschungsstrategie Schritt 2

In einem zweiten Schritt wurde in einem quantitativen, unmoderierten Test die ausgewählten Gestaltungsbausteine im Hinblick auf eine Spendenentscheidung gewichtet und über eine Sorting-Übung mögliche Motivations-Flows entwickelt.

Identifizierung von 3 Motivations-Flows

Abschließend wurde die qualitativ erarbeitete Selektion der Gestaltungselemente in hohem Maße bestätigt und drei mögliche Motivations-Flows identifiziert. Je nachdem, wie und mit welchem Vorwissen Spendeninteressierte auf die UNICEF-Projektseite kommen, kann eine der drei Varianten ausgespielt werden und so eine höhere Nutzungszufriedenheit erreicht werden.

Präsentation der UNICEF UX-Studie

Ihre Ansprechpartner*innen

Sebastian Buggert

Sebastian Buggert
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Tel: +49 221 912777-00

Anna Brand

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Daniel Luccas

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