Die Pascoe-Studie 2017: Wie sehr sich der kranke Mensch nach Zuspruch und Verständnis sehnt


Google ersetzt immer häufiger den Gang zum Arzt. Heutzutage ist es zur Regel geworden, bei Beschwerden erst einmal im Internet zu recherchieren. Was treibt Patienten „ins Netz“ und wie gehen sie bei ihrer Suche vor? Was erleichtert, was erschwert die Suche? Und: Wonach suchen Patienten bei der Online-Recherche rund um ihre Gesundheit und was empfinden sie dabei?

Im Auftrag von Pascoe Naturmedizin hat sich das Kölner rheingold institut in einer umfangreichen Studie tiefenpsychologisch erstmals dem Thema (Heils-)Suche im Netz genähert. Dabei zeigte sich, dass im Krankheitsfall das Internet das zentrale Auffangnetz ist. „Bei der Recherche im Internet geht es den Patienten um viel mehr als um Informationsgewinn. Das Netz wird zum Schauplatz einer umfassenden (Heils-)Suche, die noch vor einigen Jahren in der analogen Welt der Arzt- und Heilpraktikerpraxen stattfand“, erläutert Stephan Grünewald, Diplom-Psychologe und Mitbegründer des rheingold instituts Köln, das Phänomen. In Arztpraxen und Krankenhäusern vermissen Patienten oft die Zeit, das Verständnis und den Zuspruch, den sie in ihrer Verfassung dringend benötigen.

Unterschwellige religiöse Sehnsüchte


„Google hat somit für viele Menschen den Nimbus eines potentiellen Heilsbringers und bedient unterschwellige religiöse Motive und Sehnsüchte. Selbst für versierte Internetnutzer ist Google die erste Instanz und aller Suche Anfang“, so Grünewald. Google-Vorschläge werden bereitwillig aufgegriffen und weiterverfolgt. Das, was Google bei einer Recherche nicht anzeigt, existiert für die User nicht, es ist für sie nicht Bestandteil der analogen Welt.
In der repräsentativen Studie wird weiter deutlich, dass es bei der Internetrecherche in der sonst so beschleunigten, virtuellen Welt nicht so schnell zugehen soll.

„Prompte Heilung auf Knopfdruck wird von den Patienten weder erwartet noch gewünscht. Sie wissen, dass Heilung Zeit braucht und sind bereit, diese Zeit zu investieren“,

unterstreicht Birgit Langebartels, Diplom-Psychologin und Leiterin der Studie beim rheingold institut Köln.

Charakter einer Pilgerreise

Auch im virtuellen Raum machen sich Patienten auf einen langen beschwerlichen Weg. Angetrieben von dem Wunsch, dass es ihnen am Ende der Reise besser geht, sind sie bereit, sich mit Fremdem auseinanderzusetzen, viele Umwege zu gehen, bei der Recherche buchstäblich Höhen und Tiefen zu durchschreiten.

Um den Menschen bei dieser virtuellen Pilgerreise zu begleiten und Hilfestellungen zu leisten, muss eine Webseite weit mehr als Diagnosen anbieten. „Die Suchenden möchten sich als ganzer Mensch wahrgenommen fühlen, mit all ihren Sorgen, Nöten und auch Sehnsüchten. Die virtuelle Pilgerreise ist erst dann an ihrem Ende angelangt, wenn sich der Mensch wiedergefunden, verstanden und das Gefühl hat, sich mit neuem Mut seinem Alltag zuwenden zu können“, betont Stephan Grünewald.

Sechs Erfolgsaspekte der Reise zur Gesundheit:

01 –
Trost und Verständnis
Dem Patienten das Gefühl geben, gesehen zu werden und sich aufgehoben zu fühlen.

02 –
Den Suchenden stärken
Verwendung verständlicher Fachbegriffe und selbsterklärender Schaubilder sowie klare Strukturen und Übersichten, um Orientierung zu schaffen.

03 –
Behandlungsoptionen und Fallbeispiele aufzeigen
Der Webseitenanbieter erfüllt damit den Wunsch der Menschen, Wunderheilungen und Schicksalsschlägen zu begegnen.

04 –
Brücken bauen zum realen und analogen Alltag
Durch Hotlines und Angebote einen konkreten Austausch ermöglichen.

05 –
Fallgeschichten und körpernahe Symptomabfragen
Fotos von Symptomen helfen den Patienten bei einem Abgleich mit den eigenen Beschwerden, einem Sich-vertraut-Werden und Sich-verstehen-Lernen.

06 –
Suche braucht ihren Umsatz
Tipps, Empfehlungen oder Ratschläge sollen praktikabel und verständlich sein. Konkrete Alltagshilfen runden die Hilfe der Heilssuchenden im Netz ab. Auf der virtuellen Pilgerreise möchte Pascoe Naturmedizin bei der (Heils-)Suche im Netz ein vertrauensvoller und kompetenter Partner sein.

Dafür wurde die Pascoe-Akademie ins Leben gerufen, um im Bereich der Erfahrungsmedizin alternative Wege aufzuzeigen und die spannende Welt der Naturmedizin begreifbar zu machen.

Der Klick zur natürlichen Gesundheit: www.pascoe-akademie.de

Videos, kleine Tests und Zertifikate vereinen in dem Portal jahrzehntelange Weiterbildungs-Erfahrung sowie Begeisterung für Naturmedizin.
„Mit der Akademie können sich alle Interessierten zum Spezialisten für Naturmedizin machen und so naturheilkundliche Behandlungsformen besser beurteilen. Die Schatztruhe der Natur ist weit geöffnet, um Gesundheit und Lebensqualität zu verbessern“, so Annette Pascoe, Geschäftsleitung Pascoe Naturmedizin.

Ein Angebot – speziell für Fachkreisangehörige
„Auch Fachkreise kommen auf ihre Kosten: Ein besonderer, DocCheck-geschützter Bereich hält Angebote bereit, die auf die speziellen Bedürfnisse von Ärzten, Heilpraktikern und weiteren Fachkreisangehörigen ausgerichtet sind“, erläutert Annette Pascoe. „Experten aus Forschung und Praxis geben ihren Kolleginnen und Kollegen den großen Wissensschatz weiter.“
Besuchen Sie die Pascoe Akademie unter www.pascoe-akademie.de und werden Sie kompetenter Ratgeber in Sachen Naturmedizin.

Die rheingold Expertin

Birgit Langebartels


Birgit Langebartels, Diplom-Psychologin, ist Account-Managerin und Leiterin Kids & Family Research beim Kölner Marktforschungsinstitut rheingold. Sie forscht auf den Gebieten Frauen, Gesellschaft/Kultur/Trends sowie Pharma/Gesundheit und ist seit 1999 bei rheingold erfolgreich tätig.

Tel.: +49 221-912 777-14
E-Mail: langebartels@rheingold-online.de

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