"Das Veränderungsmaß wird unterschätzt, aber auch überschätzt" - Stephan Grünewald im NWXnow-Interview


Die Neuaufstellung unseres Arbeitsalltags scheint sich vorerst – gezwungenermaßen – zu etablieren. Was vom Einen als Segen wahrgenommen wird, wird von der Nächsten verflucht. Wir erleben eine höhere Flexibilität, Vorgesetzte und Kollegen schauen uns nicht mehr auf die Finger – wir sind freier. Aber erleben das alle so? Kollegial-freundschaftliche Verhältnisse leiden unter der räumlichen Trennung. Und kann die Anwesenheit der Vorgesetzten im Nebenraum nicht auch motivierend wirken?

Auf der Suche nach dem neuen Miteinander in der Arbeitswelt trafen sich Kabarettist Florian Schröder und Stephan Grünewald digital zum Interview. Dabei ging es um die Zeit vor Corona, den Status quo und den – gewagten – Blick in die Zukunft. Sie besprachen u.a., was vom neuen Arbeiten bestehen bleibt, wenn die Kontaktbeschränkungen wieder aufgehoben werden oder wie sich das Arbeiten im Anschluss an die alt bekannte aber womöglich ausgediente Arbeitswelt anpasst. Ein einfaches „Zurück“, wird es wohl nicht geben, aber was dann? Mögliche Antworten liefert das Gespräch, das im Rahmen des NWXnow ORGATEC SPECIAL geführt und am 27.10.2020 live übertragen wurde.

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Kontakt zum Autor

Stephan Grünewald


Der Psychologe Stephan Grünewald aus Köln ist Gründer des Markt- und Medienforschungsinstituts rheingold. Grünewald wurde u.a. mit den Büchern „Deutschland auf der Couch“ (2006) und „Die erschöpfte Gesellschaft“ (2013) sowie "Wie tickt Deutschland" (2019) Bestseller-Autor.

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